Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland wurde im Frühjahr 1948 gegründet, einige Monate vor dem Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf. Ihr erster Vorsitzender wurde Kirchenpräsident Pastor Martin Niemöller von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Heute wird sie vom anglikanischen Pfarrer Christopher Easthill aus Wiesbaden geleitet. Zur Zeit gehören ihr 18 Mitgliedskirchen, fünf Gastkirchen und vier ständige Beobachter an.

Ziel und Aufgabe der ACK ist die ökumenische Verständigung. In der Charta Oecumenica, von allen Kirchen Europas gemeinsam erarbeitet und von der ACK übernommen, legen die Kirchen gemeinsame Regeln für die Praxis fest, um das ökumenische Miteinander zu intensivieren. Das kommt im Untertitel der Charta Oecumenica zum Ausdruck: „Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa“. Eine zentrale Verpflichtung lautet: „Wir verpflichten uns, auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu handeln und zu leben, wo die Voraussetzungen dafür gegeben sind und nicht Gründe des Glaubens oder größere Zweckmäßigkeit dem entgegenstehen.”

Diesen Zielen dienen auch die 14 regionalen ACK’s in Deutschland, z. B. unsere ACK Hessen / Rheinhessen,  deren hauptamtlicher Geschäftsführer der Baptistenpastor Lothar Peitz aus Bad Schwalbach ist. 

Ca. 200 lokale ACKs bilden das Fundament der deutschen Ökumene. Die Wiesbadener ACK wurde 1984 nach einem Besuch in der britischen Partnerstadt Tunbridge Wells gegründet. Ihr gehören derzeit 18 Mitgliedskirchen an.

Ein ökumenische Fest ist die zentrale ACK Veranstaltung des Jahres in Wiesbaden. 2025 fand es am Sonntag 31. August in / an der Ringkirche statt, verbunden mit dem Beginn des Wandernden Friedensgebets. Für 2026 ist im September ein Pilgertag zur Schöpfungszeit geplant.

Das Jahresprogramm 2026 findet sich hier:

https://www.ack-wiesbaden.de/s/Jahresprogramm-ACK-2026.pdf